Technologiescouting neu gedacht

Web Portal zur Vermittlung von Digitalisierungsprojekten an die richtigen Technologieanbieter

Benjamin und Christopher Hill hatten die Vision, unternehmensbezogene Probleme und Herausforderungen über ein Web Portal an die passenden Experten zu vermitteln. ensun soll langfristig zum größten TEC-Scouting-Portal in Europa entwickeln. Problemsteller können über einen einfachen, geführten Prozess ihre Probleme und Herausforderungen einstellen. Eine künstliche Intelligenz ermittelt aus einer großen Anzahl von Experten diejenigen, die für die Lösung am besten geeignet sind und ermöglicht eine Kontaktaufnahme.

Mit Werkdigital haben wir einen höchst professionellen Partner an unserer Seite! Dank der sehr zuverlässigen und qualitativ hochwertigen Arbeit konnten wir uns voll und ganz auf andere Dinge fokussieren. Die Entwicklung war wirklich in guten Händen! Wir sind sehr froh Werkdigital als unseren Partner zu haben und können das Team nur wärmstens weiterempfehlen.

Benjamin Hill
CEO & Co-Founder ensun – Entrepreneur Success Network

Vorteile & Highlights

  • Schneller Markteintritt innerhalb von wenigen Wochen
  • Nutzung von OpenSource-Systemen zur Datenverwaltung
  • Skalierbares System für steigende Kunden- und Anfragezahlen
  • Cloud Hosting in Deutschland
  • Gewährleistung von langfristiger Weiterentwicklung
Ensun Expertenprofil, Startseite

Unsere Leistungen für ensun:

Analyse
  • Analyse des Ist-Zustandes
  • Durchführung einer Machbarkeitsprüfung

Konzeption
  • Konzeption und Roadmap-Erstellung für die gesamte Plattform
  • Planung zur Nutzung eines bestehenden Systems zur Datenverwaltung
Design
  • Erstellung von Designentwürfen
  • Erstellung von klickbaren Prototypen zur frühen Validierung des Konzepts
Technische Umsetzung
  • Neuentwicklung der Software und Vorbereitung der Anbindung eines KI-basierten Matching-Algorithmus
  • Skalierbares Cloud-Hosting in Deutschland und regelmäßige System-Wartung
Launch
  • Launch der MVP-Version nach nur 12 Wochen
  • Unterstützung bei der Inbetriebnahme des Systems
Support
  • Regelmäßige Meetings zur Abstimmung über neue Anforderungen
  • Übergabe des Quellcodes an ensun zur Weiterentwicklung
  • Remote Unterstützung bei dringenden Themen

„Nach wenigen Wochen konnten wir unsere Plattform zeigen“

Die Digitalisierung betrifft inzwischen drei von vier Mittelständler in Deutschland. Oft fehlt aber die richtige Idee, was sich digital alles machen lässt. Ensun, ein Startup aus Siegen, will das ändern.
Benjamin Hill

Herr Hill, Sie und Ihr Bruder haben ensun gegründet. Was genau machen Sie?

Benjamin Hill

Hill: Wir wollten ursprünglich Investoren und Gründer auf einer Plattform zusammenbringen. Je länger wir aber darüber nachgedacht haben, desto klarer wurde uns, dass die wirkliche Marktlücke ganz woanders besteht. Viele Unternehmer können nämlich gut beschreiben, was sie gerade für ein Problem haben. Aber sie kommen oft nicht darauf, wie sich ihre Aufgabe durch IT lösen lässt. Auf unserer Plattform findet beides zusammen: die Idee und die IT.

Warum suchen sich die Unternehmen nicht einfach einen IT-Dienstleister um die Ecke?

Benjamin Hill

Hill: Das ist leichter gesagt als getan. Wegen der großen Intransparenz am Markt, ist es sehr schwer den Überblick zu behalten und zu wissen, welche Technologie auf mein Problem passt. Sie suchen die Nadel im Heuhaufen. Neulich hatten wir ein Match auf der Plattform, wo ein Unternehmen eine Häuserfassade mit Sensoren für LKW-Planen bestückt hat, um zu erkennen, wann die Fenster mal wieder gereinigt werden könnten. Auf die Idee wären doch weder das Unternehmen selbst noch die Firma gekommen, die diese Sensoren herstellt. Oder?

Vermutlich nicht. Herr Huß, Sie haben bei Werkdigital dafür gesorgt, dass die ensun-Plattform entsteht. Wurden Sie über das Internet gefunden?

Huß: Nein, da hat wieder jemand jemanden gekannt. Darum haben wir auch sofort verstanden, was die ensun-Plattform so besonders macht. Niemand geht einfach online und sucht solange, bis er herausgefunden hat, wonach er eigentlich suchen muss. Ensun dreht den Spieß um und beleuchtet das Problem, das ein Unternehmen hat und ein anderes lösen kann – wenn wir so wollen, belegt der Match zwischen ensun und Werkdigital, dass so eine Plattform fehlt. Ohne den persönlichen Tipp hätten wir wohl gar nicht voneinander erfahren.

Benjamin Hill

Hill: Das stimmt. Und dabei war unser Setting noch vergleichsweise einfach. Wir wollten das, was Werkdigital gerne macht: eine Plattform im Web. Super! Was aber, wenn es etwas komplizierter wird? Kaum jemand dürfte bei künstlicher Intelligenz, Lasern oder jenen Sensoren für schmutzige Fenster laufend up-to-date sein – wenn das nicht gerade das eigene Kerngeschäft ist. Das ist für die meisten Neuland. Dort den Überblick zu behalten, wird immer eine schwierige Aufgabe bleiben, weil der Markt nur schwer zugänglich und ständig in Bewegung ist. Gerade was High-Tech angeht. Auch darum tun sich viele Unternehmen schwer damit, sich zu digitalisieren. Die meisten wissen einfach nicht, wen sie fragen können.

Huß: Das gilt übrigens auch für uns. So eine Plattform hilft auch Anbietern, sich die Projekte zu suchen, die sie auch wirklich liefern können und die auf ihre eigene DNA passen. Werkdigital liebt Startup-Ideen im Mittelstand – und Online-Plattformen. Das lässt sich aber nur schwer zeigen, außer auf der eigenen Webseite – und die müssen potenzielle Kunden erst mal finden. So schließt sich der Kreis.

Lassen Sie uns einen Blick unter die Haube werfen. Wie genau funktioniert die Plattform?

Benjamin Hill

Hill: Okay, stellen Sie sich ein Unternehmen vor, das etwa eine Datenauswertung für ihre Maschinen benötigt und sich damit nicht auskennt. Dieses Unternehmen meldet sich auf unserer Plattform an, beschreibt das Problem und nennt ein Budget. Wir kümmern uns dann darum, dass die richtigen Anbieter, die sich ebenfalls auf unserer Plattform anmelden, gematcht werden.

Huß: Wir haben dafür sowohl die Web-Anwendung gebaut wie auch das System, um die Daten zu verwalten. Die Plattform besteht aus einer individuell entwickelten Oberfläche, einem schlanken, angepassten Backend und einem Open-Source-System, Pimcore, in dem wir die Unternehmen, potentielle Anbieter und die veröffentlichten Aufgaben speichern. Über dieses System steuert ensun auch das Matching. Wichtig ist, dass die Daten strukturiert vorliegen, darum fragen wir die Unternehmen, aber auch die Experten, über einen gelenkten Prozess nach allen für das Matching relevanten Details. Beispielsweise dürfen die Anbieter angeben, ob sie sich mit UX, Innovationen oder Geschäftsmodellen auskennen. Ensun kann die Fragen jederzeit verändern, nur die Anzahl der Ebenen ist vorgegeben.

Benjamin Hill

Hill: Strukturierte Daten sind das entscheidende Stichwort. Diese Daten sind das Fundament für unsere KI und damit auch für unser automatisches Matching.

Wie gut klappt das inzwischen?

Benjamin Hill

Hill: Das Matching klappt sehr gut. Je nach Schwierigkeitsgrad des Projekts fällt aber natürlich auch die Anzahl der Bewerbungen anders aus. Das hängt davon ab, wie kompliziert die zu lösende Aufgabe ist und wie gut wir schon verstanden haben, wie sie sich lösen lässt. Teilweise inserieren die Firmen völlig abgefahrenen Projekte. Da will einer Galvanik-Anlagen automatisieren oder Fehler in der Produktion automatisch ausfindig machen. In einem anderen Fall ging es darum, Kühlschränke zu überwachen. Kameras können das, klar, aber auch RFID-Chips wären möglich gewesen. Unsere KI muss deshalb immer besser verstehen, welche Vor- und Nachteile verschiedene Ansätze haben, auch damit unsere Kunden später die richtige Entscheidung treffen können.

Huß: Die ensun-Plattform vermittelt viel mehr als helfende Hände, hier geht es um technisch anspruchsvolle Projekte und das hat unsere gemeinsame Arbeit auch so interessant gemacht. Wir waren praktisch daran beteiligt, einen völlig neuen Markt zu schaffen, und zwar einen, auf dem nicht alle Informationen vorliegen, weil die Unternehmen ja meist vorher nicht wissen, wonach sie suchen – oder was sie finden. Jedes Matching kann insofern auch überraschend sein.

Apropos überraschend. Sie haben vorhin von künstlicher Intelligenz gesprochen. Warum setzen Sie nicht ausschließlich auf handverlesene Vorschläge?

Benjamin Hill

Hill: Wir setzten bei dem Matching auf eine KI, da diese den Skalierungsfaktor mitbringt. Eine gut trainierte KI funktioniert deutlich besser als ein Mensch und ist dabei noch effizienter.

Ensun Projektdetails

Wie gut kommt die Plattform im Markt an?

Benjamin Hill

Hill: Unsere Plattform kommt besser an als wir dachten. Wir sind im Mai 2020 live gegangen und heute schon sind mehr als 1.000 Unternehmen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz registriert. Hinzu kommen mehr als 100 Firmen, die auf der Plattform ihre Probleme veröffentlicht haben. Wir sehen auch, dass unsere anfängliche Überlegung zu stimmen scheint – immer mehr Mittelständler suchen über uns nach neuen IT-Lösungen. Wir dürfen auch nicht vergessen, dass die meisten Betriebe ohne eigene IT-Abteilung auskommen, weil sich das im laufenden Betrieb oft nicht lohnt.

Huß: Ich glaube, wir haben viel dazu beigetragen, dass die Plattform nach etwas mehr als nur drei Monaten lauffähig war. Werkdigital verfügt über einen umfangreichen Baukasten für alle wichtigen Funktionen einer Web-Anwendung. Das und die klaren Vorstellungen von ensun haben uns erlaubt, in kürzester Zeit die Idee zu Papier zu bringen, einen Klickdummy sowie das Design zu erstellen und den ersten Prototypen, das MVP, in nur sechs Sprints zu liefern.

Benjamin Hill

Hill: Zwölf Wochen! Das war schon beeindruckend und hat uns sehr geholfen, weil wir eine fast fertige Plattform zeigen konnten, nicht nur eine Präsentation und blumige Worte.

Wie haben Sie diese Geschwindigkeit auf die Straße gebracht?

Huß: Werkdigital arbeitet agil und wir bemühen uns, unsere Kunden unmittelbar einzubeziehen. Wir stellen Test- und Staging-Server bereit, um fertige Teile der Software abnehmen zu lassen. Als der Lockdown im März kam, waren wir über Telefon, Slack und Zoom von einem auf den anderen Tag virtuell verbunden, damit der direkte Draht nicht abreißt.

Benjamin Hill

Hill: Ja, das lief reibungslos und hat uns in einem kritischen Augenblick sehr geholfen. Kurz vor einem Termin mit einem wichtigen Kunden ist uns ein Fehler aufgefallen, den Werkdigital spontan und in kurzer Zeit behoben hat. Es gab kein großes Tam-Tam, das wurde gemacht – und das wissen wir sehr zu schätzen.

Huß: Wer Software entwickeln lässt, weiß häufig gar nicht, wie IT-ler arbeiten. Darum wollen wir unsere Kunden eng an uns binden und sie verstehen lassen, was die Arbeit mit uns ausmacht. Wir nutzen beispielsweise User-Stories, um zu beschreiben, wie ein gewünschtes Feature funktionieren soll. Jede dieser Stories bekommt Punkte, so dass wir statt der einen auch die andere schreiben können, ohne dadurch das gesamte Projekt aufzuhalten. Als würden Sie sich doch noch für die Sportsitze und das beheizte Lenkrad entscheiden, obwohl die Montage Ihres Autos schon läuft.

Benjamin Hill

Hill: Wir haben das als sehr kundenfreundlich wahrgenommen und dadurch fiel es uns auch leicht, ein menschlich angenehmes Verhältnis zu Werkdigital aufzubauen. Hier arbeiten keine Amateure, hier läuft alles super professionell. Übrigens sieht man das auch an der Qualität des Quellcodes.

Inwiefern?

Benjamin Hill

Hill: Alles war gut dokumentiert, intuitiv zu verstehen, logisch aufgebaut, Variablen vernünftig benannt. Als wir das Projekt übernommen haben, konnten unsere eigenen Entwickler sofort loslegen und die Plattform weiterentwickeln. Wir haben für unser Startup echte Starthilfe von Werkdigital bekommen.

Vielen Dank für das Gespräch!

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