
HST Systemtechnik hatte mit KANiO seit über einem Jahrzehnt ein etabliertes Betriebsführungssystem für die Wasserversorgung im Markt, inklusive einer Windows-Anwendung für den mobilen Einsatz. Diese Werkzeuge leisteten lange gute Dienste, doch die Anforderungen an Außeneinsätze bei Versorgern und Entsorgern hatten sich verändert. Geräte sollten günstiger und einfacher zu verwalten sein, die Bedienung schneller, die Synchronisation zuverlässiger. Die Vision war klar: eine moderne Tablet-App, die KANiO mobil auf die nächste Generation hebt und die Betriebsführung auch dort möglich macht, wo bisherige Lösungen an ihre Grenzen stießen.

Die bestehende Windows-App lief nur auf teuren, robusten Notebooks, die den rauen Bedingungen im Außeneinsatz standhalten mussten - schließlich fallen Geräte im Kanal oder bei der Anlagenwartung schon mal hin. Hinzu kam: Die Windows-Variante wirkte optisch veraltet und setzte spezielle Windows-Tablets für den Außeneinsatz voraus. Beides zusammen schuf eine hohe Einstiegshürde für Städte, Gemeinden und Versorger, die KANiO breit ausrollen wollten. Gesucht war deshalb ein Werkzeug, das im Feld zuverlässig funktioniert, sich in moderne IT-Landschaften einfügt und die Investitionskosten in einem vertretbaren Rahmen hält.

Ein moderner Ersatz musste mehrere Bedingungen gleichzeitig erfüllen. Die neue Lösung sollte auf handelsüblichen Tablets laufen, die deutlich günstiger in der Anschaffung sind als robuste Industrie-Notebooks, und sich problemlos über Mobile Device Management (MDM) verwalten lassen, wie es bei Kommunen und größeren Versorgern längst Standard ist. Sie sollte offline arbeiten, eigene Kartenfunktionen mitbringen und dennoch ohne ein schwergewichtiges GIS-System auskommen. Und sie musste sich in die bestehende KANiO Welt einfügen, damit Anwender ihre gewohnten Prozesse weiter abbilden können, ohne neue Brüche zwischen Büro und Feld zu erzeugen.

Werkdigital konzipierte und entwickelte gemeinsam mit HST eine Tablet-App, die genau auf den Außeneinsatz in der Wasserversorgung zugeschnitten ist. Wartungs- und Kontrollaufträge lassen sich direkt im Feld abrufen, bearbeiten und dokumentieren. Schäden werden vor Ort erfasst, Spontanaufträge angelegt, Folgearbeiten ohne Umweg ausgelöst. Die App ist konsequent offline-fähig: Aufträge, Daten und Karten stehen auch ohne Verbindung zur Verfügung, die Synchronisation läuft automatisch, sobald wieder Netz vorhanden ist. Statt auf ein klassisches GIS setzt die Lösung auf eine schlanke, vorab geladene Kartenkomponente, die im Alltag genau das leistet, was im Feld gebraucht wird: Orientierung, Verortung und Dokumentation. Über MDM lässt sich die App zentral ausrollen, konfigurieren und absichern. Für IT-Verantwortliche in Kommunen und Versorgungsunternehmen bedeutet das geringeren Verwaltungsaufwand, klare Sicherheitsrichtlinien und einen sauberen Platz im bestehenden Geräte-Setup.

Mit der neuen Tablet-App löst HST Systemtechnik nach mehr als 14 Jahren die ursprüngliche Windows-Lösung ab und bringt KANiO in eine neue Generation. Versorger und Entsorger können ihre Außenteams jetzt mit deutlich günstigerer Hardware ausstatten, ohne bei Robustheit oder Funktionsumfang Abstriche machen zu müssen. Die Akzeptanz im Feld steigt, weil die Bedienung schnell, klar und auf den Arbeitsalltag zugeschnitten ist. Offline-Fähigkeit, Kartenintegration und MDM-Unterstützung fügen sich zu einem stimmigen Gesamtbild zusammen, das den Anforderungen moderner Kommunen und Versorger entspricht. Die Kombination aus zentralem KANiO System und mobiler App schafft eine durchgängige digitale Betriebsführung. Für HST Systemtechnik entsteht damit eine Plattform, auf der sich KANiO in den kommenden Jahren weiterentwickeln lässt, ohne von der Hardware der Vergangenheit ausgebremst zu werden.


Die HST Systemtechnik GmbH & Co. KG steht für über 35 Jahre Erfahrung in der Wasser- und Versorgungswirtschaft und bietet ihren Kunden innovative Lösungen für Wasser, Energie und Infrastruktur. Mit ihrer Sparte “IT und Automation” bietet HST professionelle Systeme zur Steuerung, Überwachung und Protokollierung von technischen Einrichtungen und Prozessen.
Branche
Systemtechnik
Hauptsitz
Meschede (NRW)
Mitarbeiteranzahl
ca. 215
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